Erlebnis-Gastronomie

Emil Schöflisberg in St. Margrethen

Ich bin immer noch ein bisschen geflasht von gestern Abend. Muri hatte gestern um halb Acht die Idee, er wolle irgendwo Essen gehen. Er hätte da mal was gehört, dass es in St. Margrethen ein ganz tolles Restaurant geben müsse. Schnell das Telefon gezuckt und optimistisch wie er ist, hat er doch tatsächlich noch einen Tisch ergattert. Im Nachhinein erfuhren wir, dass man teilweise 2-3 Wochen vorher reservieren sollte. Da hatten wir wohl das Glück auf unserer Seite.

 

Wir sind ohne Erwartungen losgefahren. Nach 30 min. und einige Kurven durch den Wald den Hang hoch später, standen wir vor diesem Haus. Immer noch nichts ahnend was für ein Bijou uns erwarten würde, gingen wir hinein. 

 

Was für ein Ambiente!

Geschmackvoll, mit viel Charme und einem Blick für das Detail, wurde dieses Restaurant eingerichtet. Das Auge kommt fast nicht nach, so überflutet von Eindrücken waren wir. Jeder Quadratzentimeter scheint hier durchdacht zu sein.

 

Und das in den ersten 1-2 min. und da stand schon der Gastgeber vor uns und empfing uns mit seiner überwältigenden, frischen und liebevollen Art.

 

Da unser Tisch noch nicht fertig war, bat er uns zum Apero einen Stock tiefer in den Weinkeller. Wir staunten nicht schlecht, als er eine Schranktür öffnete und sich Simsalabim dahinter eine alte Steintreppe zeigte die uns direkt nach unten führen sollte. 

 

Ich finde für das keine Worte, schaut Euch einfach die Bilder an. 

 

 

Hinter einer Tür versteckt, befindet sich die Treppe empor zur Terrasse. Der Ausblick auf den Bodensee ist sensationell. Ich stelle mir in diesem Moment einen lauen Sommerabend vor, und wir sitzen auf einem dieser Lounge-Stühle und dazu geniessen wir einen guten Tropfen Wein.

 

 

Man konnte sich gar nicht sattsehen und schon bald wurden wir zu Tisch gebeten. Die Speisenkarte ist übersichtlich und doch ist sie vielfältig. Das Tatar schmeckte hervorragend und war ein Genuss. Das Kalbspaillarde mit selbstgemachtem Kräuterbutter und zur Beilage einen Gratin waren so lecker, wir schwärmen einen Tag später noch.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals für den gelungenen Abend bedanken und natürlich geht das Lob auch an das tolle Servicepersonal und die beiden Köche.

 

Autorin: Aspi